Youth United in Peace – Die Jugend der Welt zu Gast in Nürnberg
Eine Woche lang verwandelte sich das Gelände des Freibads Bayern 07 in ein kleines, buntes Camp-Dorf: mit Zelten, Workshopräumen, Chill-Zonen und jeder Menge Platz für Begegnungen. Mitten im Grünen und dennoch ganz stadtnah entstand hier ein Schmelztiegel der Kulturen, getragen von Offenheit, Neugier und Freude am Miteinander.
Workshops, Exkursionen und gemeinsame Aktivitäten machten die Tage vielfältig und intensiv. In kreativen Formaten beschäftigten sich die Jugendlichen mit Fragen wie „Wie wollen wir in Zukunft zusammenleben?“ oder „Welche Rolle spielen Kultur und Demokratie für junge Menschen weltweit?“. Dazu kamen gemeinsame Ausflüge, etwa zum Adidas Campus, ins Max-Morlock-Stadion, in die Altstadt oder ins Nachtleben – und natürlich auch Raum zum Feiern, Tanzen und einfach Freundschaften knüpfen.
Gerade in unserer heutigen Zeit, in der Polarisierungen und Konflikte den öffentlichen Diskurs prägen, ist dieses Camp ein starkes Zeichen: Hier wurde erfahrbar, wie bereichernd und friedensstiftend echte Begegnungen zwischen jungen Menschen sind.
Auch Mitglieder der Jungen Humanist*innen, der Jugendorganisation der Humanistischen Vereinigung, nahmen aktiv teil, brachten sich in Workshops ein, knüpften Kontakte und trugen den Geist des Camps mit. JuHu-Mitglied Anne fasst ihre Eindrücke so zusammen:
„Ich bin unglaublich froh, dass ich beim Youth United in Peace-Camp dabei sein konnte. Es war eine einzigartige Gelegenheit, Menschen aus aller Welt kennenzulernen – und ich habe viele Freundschaften geschlossen, die auch nach dem Camp weiterbestehen werden. Besonders in Erinnerung bleiben mir die Vielfalt an Aktivitäten: vom Zumba-Workshop über den Besuch des Adidas Campus bis hin zum Rathausclubbing. Gleichzeitig hatten wir auch genügend Freizeit, um Nürnberg auf eigene Faust zu erkunden. Trotz mancher Regentage war es eine unvergessliche Woche voller Begegnungen.“
Veranstaltet wurde das Camp vom Kreisjugendring Nürnberg-Stadt, der mit großem Einsatz und Professionalität für eine reibungslose Organisation und ein vielseitiges Programm gesorgt hat. Ohne diese intensive Arbeit wäre ein solch gelingendes, internationales Miteinander nicht möglich gewesen. Und ein besonderer Dank geht an Heike Hahn, die mit ihrer Kamera alle großen und kleinen Momente des Camps eingefangen hat.

