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Humanistisches Magazin im Juli 2020: Humanismus sprengt Ländergrenzen

Es gibt viele Spielarten des Humanismus - der eine versteht sich als evolutionär, der andere ist praktisch, wieder andere sind eher religiös konnotiert. Auf den ersten Blick mögen die Unterschiede nicht zu erkennen sein, aber es gibt sie. Und doch ist da etwas, das allen Humanismen gemeinsam ist: Keiner von ihnen macht vor Landesgrenzen halt.

Humanismus ist immer international, und sofern man den Begriff nur ernst nimmt, geht es Humanist*innen immer auch um Solidarität, um Nächstenliebe, wenn man diesen eher christlichen Begriff bemühen will, und um Hilfe in schweren Zeiten. Im Humanistischen Magazin haben wir diesen Facetten des Humanismus zugewandt. Mit den Humanists International haben wir darüber gesprochen, wie Humanist*innen anderen Humanist*innen in Gefahr beistehen. Und im Gespräch mit dem Präsidenten der European Humanist Federation hörten wir, wie sich Humanist*innen auf europäischer Ebene zusammenschließen, um gemeinsam für ihre Ziele zu kämpfen.

Humanistisches Magazin im März 2020: Der Ekel im Museum

In wenigen Wochen (sofern es die Corona-Pandemie zulässt) eröffnet in Berlin-Mitte, unweit von Botschaften, Ministerien und touristischen Hotspots, das Disgusting Food Museum. Das heißt: ein Museum für ekliges Essen. Ausgestellt werden sollen 80 der ekelhaftesten Lebensmittel der Welt, heißt es. Das klingt beim ersten Hören nach einem schlechten Scherz, doch der Leiter des Museum verspricht: Es ist keiner. Im Interview erfahren wir, weshalb ganz ernsthaft über ekelhaftes Essen gesprochen werden kann, warum das sogar getan werden sollte und was all das mit Humanismus zu tun hat.

Außerdem: 2018 sorgte der grüne Abgeordnete Markus Ganserer im bayerischen Landtag für eine Premiere: "Ich bekenne mich heute dazu, Transgender zu sein". Aus Markus wurde Tessa, und bis heute ist sie die einzige transidente Parlamentarierin in Deutschland. Wir haben Tessa Ganserer in Nürnberg getroffen und mit ihr über ihre Erfahrungen gesprochen. 

Humanistisches Magazin im Februar 2020: Franz Josef Wietz über "Tot ohne Gott" und Ausblick HumanistenTag 2020

 

Den Anfang macht in dieser Ausgabe das Ende: Das Sterben. Wer sagt, er/sie fürchte sich vor dem Sterben, aber doch nicht vor dem Tod, sei nicht ganz ehrlich. Das sagt der Philosoph Franz Josef Wetz, der kürzlich die zweite Auflage seines Buches „Tot ohne Gott“ veröffentlicht hat und darin für eine „neue Kultur des Abschieds“ argumentiert.

Nach den Kurzmeldungen blicken wir dann im zweiten Teil unserer Sendung ein wenig hinter den Vorhang des dritten Humanistentags in Nürnberg im kommenden Juni. Angekündigt ist nicht weniger als das größte humanistische Festival Deutschlands. Worauf wir uns freuen können und wie weit Planungen und Programm bei diesem Festival gediehen sind, sagt uns Orgateam-Chefin Anika Herbst im Interview.

Humanistisches Magazin im November 2019: Zukunftsvisionen von "besseren Menschen" und der Tatort Franken

Mitte Oktober war abermals die Stadthalle Fürth Schauplatz für das mittlerweile 21. populärwissenschaftliche Symposium turmdersinne. Ganz im Zeichen des Transhumanismus stand es in diesem Jahr; es beschäftigte sich also mit der technischen Erweiterbarkeit des Menschen, mit gleichermaßen sehr ernster, moderner Prothetik und Medizintechnik auf der einen Seite, und so manch abstruser Zukunftsvision auf der anderen. Ein Rückblik.

Und: Am Silvesternachmittag der Humanistischen Vereinigung führt Autor Jan Beinßen zu den Schauplätzen seiner Kriminalromane - auf die Nürnberger Burg, ins Opernhaus oder das seit vielen Jahren leerstehende Volksbad. "Tod auf Fränkisch" hat er sein Programm genannt, und wir haben uns vorab mit ihm darüber unterhalten.

Humanistisches Magazin im August 2019: Bessere Menschen?

Mitte Oktoberwerfen wir mit dem Symposium turmdersinne einen Blick in die „transhumanistische Zukunft“. Sehr wörtlich übersetzt bedeutet transhuman so etwas wie „übermenschlich“, wir bewegen uns also in begrifflichen Sphären, die in Deutschland zumindest vorbelastet sind. Vorsichtig ausgedrückt.

Anderswo hingegen findet der Transhumanismus als Denkrichtung viele, teils auch prominente Anhänger. Sie diskutieren ganz offen die technische Optimierung des Menschen. Da geht es dann um moderne Prothesen, um technische Implantate, aber zum Beispiel auch um Genmanipulation und Hirndoping mittels verschiedener Pillen. Etwas drastisch ausgedrückt: um Mensch-Maschinen und Cyborgs.

Humanistisches Magazin im Juni 2019: Musik in allen Facetten und Rennen für den guten Zweck

Jede*r kennt es: Musik heitert auf, kann aber auch die Stimmung düster und schwer machen, sie ermuntert Menschen, aktiv und fröhlich zu sein, auf andere zu zu gehen und genauso kann sie aggressiv machen. Die Veranstaltung "Last night the DJ saved my life" am 21. Juli will die unterschiedlichen Facetten diskutieren, wie uns Musik im Leben, beispielsweise bei Inklusion, Integration und Lebensführung helfen kann. Aber auch der Musikgenuß kommt nicht zu kurz; die Gäste sind außerdem eingeladen, selbst Musik zu machen.

Musik spricht dabei zwar erst einmal die Emotionen und Kognitionen an, wirkt sich aber auch auf den Körper aus. Ganz und gar sportlich ging es - aber dennoch mit Sinn - in der Humanistischen Grundschule Fürth zu. Dort veranstalteten die Kinder einen Lauf, um die Hilfsorganisation Viva con Agua in Nepal beim Bau von Brunnen, Sanitäranlagen und Hygieneschulungen zu unterstützen. Im Unterricht behandelten die Kinder das Thema Wasser vorab, ein rundum gelungenes Projekt also.

Humanistisches Magazin Februar 2019: Heilpädagogik auf dem Bio-Bauernhof

Stolze 170 Jahre gibt es den Humanistischen Verband Bayern. So manche prominente Persönlichkeit hat der Verband seitdem gesehen. Das Problem: Wir erinnern uns oft nicht mehr an sie. Anna Steuerwald Landmann ist so eine Persönlichkeit, eine einst stolze Pazifistin, Frauenrechtlerin, Literatin, Pädagogin. Und heute? Ist sie weitgehend vergessen. Zu Unrecht, dachte sich der Humanistische Verband Bayern, und hat kurzerhand eine Kindertagesstätte nach Anna Steuerwald Landmann benannt.

Und: Von außen mag der Jurahof in der Hersbrucker Schweiz ein Bauernhof sein wie viele andere. Tatsächlich aber ist er in mancherlei Hinsicht besonders. Vor Jahren gehörte die Familie Hofmann mit ihrem Jurahof zu den Vorreitern der biologischen Landwirtschaft in Deutschland. Heute beherbergt der Jurahof die erste heilpädagogische Wohngruppe des HVD Bayern. Wir waren vor Ort.

Humanistisches Magazin Dezember 2018: Ist Humanismus vegetarisch?

Wir können es nur vermuten, weil uns die Zeugnisse fehlen. Aber anzunehmen ist es doch, dass Menschen recht schnell anfingen nach dem Sinn des Lebens zu fragen. Erste Aphorismen über den Sinn des Lebens finden sich bereits im alten Ägypten, seitdem wurde die Frage nach dem Sinn weder beantwortet, noch ist sie heute weniger aktuell. Wir beschäftigen uns deshalb im Humanistischen Magazin mit der Sinnfrage aus humanistischer Sicht.

Und: Sie zuhause mögen es damit anders halten, aber traditionell auf den Tisch gehört an einem Sonntag zumindest hierzulande ja ein Braten. Mit Kruste, ohne Kruste, Kalb oder Schwein - ganz egal, nur fleischig sollte es sein. Diverse Nahrungsmittelskandale und die Zustände in Mastbetrieben sollte man natürlich tunlichst ausblenden, ehe man seine Gabel in das Fleisch spießt. Womöglich vergeht einem sonst noch der Appetit.

Aber warum essen wir überhaupt Fleisch?Und sollten wir es als Humanisten auch dann noch tun, wenn wir wissen, dass für unseren Genuss ein Lebewesen sterben muss? Darüber sprachen wir mit Armin Pfahl-Traughber.

Humanistisches Magazin September 2018: Nerven kitzeln!

Das wissenschaftliche Symposium des Hands-on-Museums turmdersinne gehört zu den größten populärwissenschaftlichen Veranstaltungen im deutschsprachigen Raum, heuer findet es bereits zum 20. Mal statt. Das diesjährige Symposium widmet sich dabei Ängsten aller Art, es erkundet die Lust am Nervenkitzel und fragt, wann Angst in eine Angsttörung umschlägt. Anna Beniermann, Leiterin des turmdersinne, stellt das Programm im Interview vor.

Außerdem: Immer mehr bayerische Schüler entscheiden sich heute gegen das Schulfach Religion. Kein Problem, möchte man sagen, schließlich führte der Freistaat für sie das Fach Ethik ein. 1972 schon, und damit als erstes Bundesland überhaupt. An der Qualität des Ethikunterrichts aber hapert es. Humanisten wollen sich deshalb nicht mit ihm zufrieden geben und fordern die Einführung eines humanistischen Werteunterrichts.

Humanistisches Magazin Juni 2018: Aşık Veysel und der anatolische Humanismus

In der Türkei genießt er Legendenstatus, hierzulande ist er so gut wie unbekannt: der Barde Aşık Veysel. In seinen Liedern sang er über den Menschen und die Natur, begleitet nur von seiner Bağlama, dem traditionellen Instrument anatolischer Barden. Aşık Veysel war aber nicht nur herausragender Dichter und Komponist, sondern auch Humanist. In einer gemeinsamen Veranstaltungsreihe mit der Alevitischen Gemeinde Nürnberg und der Filmproduktionsfirma transfers-film diskutierte der HVD Bayern über Aşık Veysel, über die Kraft der Musik und die Gemeinsamkeiten von europäischem und anatolischem Humanismus.

Um die integrierende Kraft der Musik dreht es sich außerdem auch im Interview mit Cornelia Lanz. Seit 2014 inszeniert die Mezzosporanistin Opern mit Zugewanderten und Geflüchteten. Ihr Credo: Mozart kann Menschen unterschiedlichster Herkunft zusammenbringen - und so Frieden stiften. Auf dem HumanistenTag 2018 Nürnberg wird Lanz ihr Projekt vorstellen. Vorab sprachen wir mit ihr im Humanistischen Magazin.

 

 

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Alle 3 Möglichkeiten funktionieren zumindest im Internet Explorer und im Mozilla Firefox, die Variante 1. ist auch bei vielen anderen Browsern Standard.