Zwischen Sorge und Hoffnung: Erklärung zum Iran-Krieg
Zum Angriff Israels und der USA auf den Iran erklärt der Vorstand der Humanistischen Vereinigung, Michael Bauer:
„Den ausgebrochenen Krieg zwischen Israel, den USA und dem Iran sehen wir mit großer Sorge und Bedauern.
Als Humanist*innen stehen wir dem Regime der Islamischen Republik Iran ohne jede Sympathie gegenüber. Wenn religiöser Fanatismus, die Verachtung der Menschrechte, Folter und Morde dort nunmehr enden, so begrüßen wir das. Wir wünschen dem Iranischen Volk von Herzen, dass es ihm gelingen möge, eine demokratische und freiheitliche Gesellschaft im Iran zu errichten und appellieren an die Staatengemeinschaft, es dabei nach Kräften zu unterstützen.
Jedoch wissen wir, dass eine Kriegführung in dicht besiedelten Metropolen zwangsläufig zu vielen Opfern unter der Bevölkerung führen muss. Deshalb rufen wir dazu auf, die Kampfhandlungen schnellstens zu beenden und andere Wege zu finden, um diesen Konflikt beizulegen. Unser Mitgefühl gilt den Opfern dieses Krieges und ihren Angehörigen auf beiden Seiten.“

