Michael Brade als Notfallseelsorger zertifiziert

Bundesweiter Ausbau der humanistischen Seelsorge: HV-Regionalbeauftragter für Sachsen wird offiziell als Notfallseelsorger anerkannt.

Pandemiebedingt ließ die Urkunde lange auf sich warten, nun hält Michael Brade (42) sie endlich in den Händen: Der Landesverband Sachsen für Psychosoziale Notfallversorgung ("PSNV") hat ihn als Kriseninterventionsberater zertifiziert.

Dazu Michael Brade: "Ich freue mich über diese vorzeigbare Anerkennung. So wird nun sichtbar, was ich bereits seit Oktober 2021 mache: Menschen in plötzlichen existentiellen Krisen, in absoluten Ausnahmesituationen beizustehen. Sie haben zumeist vor einer Stunde erst erfahren, dass ein ihnen nahestender Mensch verstorben ist, sind auch oft Augenzeuge des Todes geworden. Meine Aufgabe ist es dann, Halt und Orientierung zu geben. Zuweilen weltanschaulich, immer aber in organisatorischen Fragen und um die Abschiednahme zu ermöglichen, bevor der Bestatter den Sarg schließt und davonfährt."

Diese ehrenamtliche Arbeit übt Brade im Kriseninterventionsteam ("KIT") in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden aus. Vorangegangen waren knapp 120 Unterrichtsstunden theoretische Ausbildung, 28 Stunden Hospitation in Einsätzen von Notarzt- und Rettungsfahrzeugen sowie die Mitwirkung in Einsätzen des KIT.

Zu seiner Motivation befragt, ist Brade pragmatisch: "Wenn wir Menschen uns nicht gegenseitig umeinander kümmern, wer denn sonst? Ich bin zum Glück in der Lage, den Schmerz, das Wehklagen und dramatische Situationen aushalten zu können. Und getreu dem Aphorismus 'Sollen ist müssen, wenn man kann' widme ich einen Teil meiner Lebenszeit Menschen, die gerade in ihren Grundfesten erschüttert sind." Mehrere Tage im Monat übernimmt er Bereitschaftsdienste und steht für Einsätze zur Verfügung. Seit Oktober 2021 ist Michael Brade zu über 20 Einsätzen gefahren und hat mehr 40 Menschen betreut.

Wir gratulieren Michael Brade herzlich zu dieser neuen Qualifikation!

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