Grünes Projekt am Jurahof: Neue Hochbeete für „die 9“
Auf dem Jurahof in Schmidtstadt wächst nicht nur das Selbstbewusstsein der Jugendlichen, sondern auch Kräuter, Gemüse und Obst. Die Jugendlichen der heilpädagogischen Wohngruppe „die 9“ sind seit Jahren leidenschaftliche Gärtner*innen: Sie haben ihren Gemüsegarten Schritt für Schritt aufgebaut und sogar ein eigenes Gewächshaus aus alten Fenstern konstruiert – mit viel Kreativität, handwerklichem Geschick und einer großen Portion Stolz.
Nun bekommt ihr grünes Projekt erheblichen Zuwachs: Vier neue „Mega-Hochbeete“ im Format von jeweils vier mal einem Meter ergänzen ab sofort den bestehenden Garten. In den Beeten sollen künftig Kräuter und Heilpflanzen gedeihen – also all das, was später als Tee gegen Erkältungen oder als Salbe gegen kleine Blessuren helfen kann. Von der Aussaat bis zur Verarbeitung packen die Jugendlichen selbst mit an, so wie sie es auch schon beim Aufbau der Beete getan haben.
„Künftig wird in unserer Wohngruppe gegen jedes kleinere und größere Wehwehchen ein Kraut gewachsen sein“, freut sich Anna Vollmer, Leiterin der Einrichtung.
Möglich gemacht hat das alles Jochen Egner, Mitglied der Geschäftsführung der Firma Rettenmeier aus Wilburgstetten. Mit seiner großzügigen Sachspende unterstützt er ein Projekt, das weit mehr ist als reine Gartenarbeit: Die Hochbeete sind ein weiterer wichtiger Baustein im Konzept der Sozialen Landwirtschaft, das am Jurahof Tag für Tag mit Leben gefüllt wird – und das bei den Jugendlichen sichtbare Früchte trägt. Die gesamte Einrichtung bedankt sich ganz herzlich für diese großartige Unterstützung.

